Marcsfahrradblog goes Mallorca

Von Ende September bis Anfang Oktober war ich mit meiner Freundin für 10 Tage auf Mallorca. Der Urlaub war wunderschön und ich habe es mir nicht nehmen lassen einen Teil der Insel mit dem Rad zu erkunden. An einem Samstag mietete ich mir ein Carbonrad von Scott, welches mich 25€ am Tag kostete. Die Route suchte ich mir auf GPSIES und mit der tollen App „CityMaps2Go“ hatte ich eine mobile Karte immer am Mann. Primärziel war das Bewältigen von möglichst vielen Höhenmetern.

Der Start erfolgte dann also am Samstag Vormittag und Wasserflaschen, Bananen und Riegel waren sicher im Radtrikot verstaut. Das Wetter war bis auf 2 Ausnahmen (Regenschauer) in den 10 Tagen hervorragend und die Durchschnitttemperatur lag etwa bei 25 Grad. Schon während unserer Ausflüge mit dem Mietwagen waren zahlreiche Rennradfahrer auf den Straßen unterwegs. Meine Freundin und ich waren im schönen Ort Cala Ratjada im Osten der Insel. Das Terrain ist hier nicht ganz so bergig wie im Tramontana-Gebirge im Westen der Insel. Wer aber einmal die Insel besuchen möchte, dem kann ich Cala Ratjada auf jeden Fall empfehlen. Nun aber wieder zurück zu meiner Tour.

Route Malle

Meine Route auf der Insel Mallorca

Auch am Samstag Vormittag war das Wetter herrlich und so holte ich mein Rad vom Verleiher ab. Hier stellte ich noch die Sattelhöhe ein und montierte mein Garmin am Rad, welches ich diesmal aus weiser Voraussicht mitgenommen hatte. Generell gibt es auf Mallorca keine Radwege, aber man kann getrost auf der Straße fahren, da diese mit einem Seitenstreifen versehen sind. Außerdem nehmen die Autofahrer Rücksicht auf Radfahrer, so ist jedenfalls mein Eindruck. Von Cala Ratjada ging es Richtung Arta, von wo aus ich 2 Anstiege bewältigen wollte. Bereits auf der Strecke nach Arta waren einige ordentliche Hügel dabei und so kam ich schnell ins Schwitzen. Leider habe ich auf meine Rennrad-Schuhe verzichtet, da ich der Meinung war meine Wanderstiefel sind wichtiger im Urlaub (ich habe sie kein einziges mal angehabt), sodass ich mit normalen Turnschuhen fahren musste, was aber kein Problem darstellte. Ich muss aber zugeben, dass ich sonst keine Radler gesehen habe, die keine Klickpedale fuhren. In Arta angekommen ging es den ersten Anstieg hinauf, welcher 1,9km lang war und mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,8% und einer maximalen Steigung von 17,7% schon ziemlich anstrengend für mich war. Die Abfahrt machte enorm viel Spaß, aber die Bremsen des Leihrades machten auf mich nicht den besten Eindruck, sodass ich Vorsicht walten ließ. Die nun absolvierte Abfahrt musste ich jetzt wieder hoch und ich muss sagen, dass der Anstieg wirklich hart war. 2km Länge, durchschnittliche Steigung von 8,4% und Maximalsteigung von 12,8% sind die Eckdaten.

Hier könnt ihr die ersten beiden Anstiege zu sehen. Die Profile wurde mit Veloviewer erstellt.

Da ich im Urlaub nicht die Möglichkeit hatte mir einen Strecke auf mein Garmin zu sehen, nutzte ich die App „CityMaps2go“ um mich zu navigieren. Praktisch hierbei ist, dass keine Internetverbindung notwendig ist und das lediglich das GPS des Smartphones angeschaltet werden muss. Nach den ersten beiden Anstiegen ging es von Arta hinauf zu einem Kloster mit dem Namen „Betlem“. Der 5km Anstieg war vom Fahren her mit das schönste was ich bisher auf dem Rad erlebt habe. Schönes Wetter, tolle Serpentinen und ein toller Ausblick auf dem „Gipfel“. Ich kann verstehen warum Mallorca so beliebt bei Rennradfahrern ist. Nachdem ich das Kloster erreicht hatte ging es zurück und ich nahm den Anstieg gleich nochmal, da ich ja ein paar Höhenmeter sammeln wollte.

Profile vom zweiten Berg und ein wunderschöner Ausblick

Danach machte ich mich wieder auf den Weg nach Arta und fuhr noch einmal den Anstieg zum Cala Torta. Anschließend machte das Leihrad komische Geräusche, welche ziemlich nervten und so fuhr ich zurück nach Cala Ratjada. Am Ende standen 75km auf dem Garmin, auf welchen ich 1.410 Höhenmeter zurücklegte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 21,2km/h. Nicht wirklich schnell, aber ich war ja schließlich im Urlaub. Das Abgeben des Rades verlief problemlos und im Hotel erwartete mich meine Freundin mit einem überragenden Stück Serrano Schinken. Was will Mann mehr.

Wer also auf Mallorca ist oder überlegt sein Trainingslager auf dieser Insel zu machen dem kann ich nur empfehlen dies zu tun. Schönes Wetter, zahlreiche traumhafte Strecken und viele Leidgenossen machen die Insel zu einem Radlerparadies (aber das ist ja schon länger bekannt). Wer sich meine Fahrt noch auf Strava anschauen möchte der klickt bitte hier.

Liebe Grüße

Marc

 

 

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4 Kommentare zu “Marcsfahrradblog goes Mallorca

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