Der Winter kann kommen! 

Die Wintersaison ist bereits in vollem Gange und das Wetter, sowie die kurzen Tage machen uns Radfahrern das Leben schwer. Die Rolle ist bereits aufgebaut und der neue Tacx Flow funktioniert super mit Zwift und die Zeit vergeht dadurch wesentlich schneller. Da ich schon länger den Gedanken hegte mir ein geländetaugliches Rad anzuschaffen, schaute ich mal wieder bei Canyon vorbei. Für mich stimmt hier einfach das Preis/Leistungsverhältnis und auch optisch sprechen mich die Räder an. Natürlich muss der neue Radkauf einen schwierigen Entscheidungsprozess durchlaufen, sodass ich folgendes Schema zur endgültigen Kaufentscheidung heranzog 😉

So entschied ich mich am Ende für ein Canyon Grand Canyon CF 5.9, welches einen Carbonrahmen hat und auch von der Ausstattung her mit SLX und XT-Komponenten bestens ausgestattet ist. Wenige Tage später war das Rad dann auch schon bei mir Zuhause und ich fing an es zusammen zu bauen. Auch hier gibt es gute Anleitungen und es bedarf keiner großen handwerklichen Fähigkeiten, um das Rad zusammenzusetzen.

Danach ging es auf die ersten Testfahrten und die waren super. Natürlich musste ich mich Anfangs an den breiten Lenker und die neue Sitzposition gewöhnen, aber es macht einfach Spaß andere Ecken seiner Heimat zu erkunden. Die Federgabel musste ich auch erst einmal richtig einstellen, um das bestmögliche Fahrgefühl zu bekommen. Mit dem Rad rollt man gemütlich über Stock und Stein und es macht wirklich Spaß. Hier die ersten Bilder vom neuen Rad.

Winterzeit ist auch die Zeit der Crossrennen und so ließ ich mich von einem Vereinskollegen dazu überreden bei einem Lauf der Berliner Offroadserie teilzunehmen. Nach dem ersten Straßenrennen folgte nun das erste Crossrennen. Der Kurs führte durch ein Waldstück und neben vielen Wurzeln, engen Kurven und Tiefsand, waren auch Trage- und Schiebepassagen zu bewältigen. Die Renndauer beträgt 30 Minuten und ich schaffte in der Zeit 3 Runden. Eine Runde hat eine Länge von 1.7km und ich benötigte etwa 9 Minuten pro Runde. Die Spitzenfahrer brauchen für den Kurs 6 Minuten. Bereits in der Aufwärmrunde kam ich ordentlich ins Schwitzen und vor allem die technischen Passagen erforderten höchste Konzentration und Radbeherrschung. Hier muss ich auf jeden Fall noch trainieren, da oft noch die Überzeugung fehlt mit Vollgas in solche Passagen zu fahren. Die Trage- und Schiebepassagen liefen aber ganz gut und vor allem beim Schieben im tiefen Sand konnte ich Boden gut machen. Am Ende stand der 29. Platz von ca. 35 Teilnehmern. Nicht letzter geworden und zum Schluss noch 2 Fahrer überholt. Ich bin zufrieden mit dem ersten Crossrennen und mit dem 29. Platz konnte ich sogar noch 2 Punkte für die Offroadserie 2016 holen.

In Aktion.

Am Ende stehen 30 sehr anstrengende Minuten (Durchschnittspuls von 173 bpm) und neue Erfahrungen, die ich beim nächsten Crossrennen in Golzow anwenden möchte. Das Rennen wird von meinem Verein ausgetragen und mitorganisiert und die Strecke habe ich bereits getestet. Hier noch der Link zu meiner Strava-Aktivität.

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