Paris-Roubaix 2017 – In der „Hölle des Nordens“

Der lang gehegte Traum endlich selbst bei einem Frühjahrsklassiker mitzufahren ging schneller in Erfüllung als gedacht. Natürlich handelt es sich hierbei um die Jedermann-Variante, aber auch hier ist die Herausforderung nicht weniger groß.

Paris-Roubaix sollte es sein. 172km Streckenlänge gespickt mit 29 Kopfsteinpflasterabschnitten, die sich zu einer Länge von 55km kumulieren. Weiterlesen

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Jahresrückblick 2014

Hallo,

erst einmal noch eine frohes neues Jahr. Ich war im neuen Jahr schon ein paar mal auf dem Rad und habe sowohl auf der Rolle, als auch auf der Straße ein paar Kilometer gesammelt. Dieses Jahr möchte ich die Leistungen vom letzten Jahr auf jeden Fall verbessern.

Deshalb hier ein kurzer, aber schöner Jahresrückblick von Strava:

http://2014story.strava.com/video/4397239

 

Liebe Grüße

Marc

Vattenfall Cyclassics 2014

Am Wochenende vom 22.08.2014-24.08.2014 fanden diesmal mit meiner Beteiligung die Vattenfall Cyclassics in Hamburg statt. Da ich beim Garmin Velothon Berlin auf den Geschmack gekommen war, meldete ich mich bereits im Juni für die Cyclassics in Hamburg an. Zur Auswahl standen die Strecken 55km/100km und 155km und ich entschied mich für die 100km Distanz.

vc14_parcours_jm_web Weiterlesen

Harz aber herzlich

Nach nun zwei gescheiterten Anläufen die Strecke von Nordhausen zum Brocken mit dem Rennrad zu bewältigen, stand nun der dritte und letzte Versuch auf dem Programm.

Beim ersten Versuch, schickte mich der ADFC auf eine Route durch den Wald, welche mit unbefahrbaren Schotterpassagen aufwartete, die mir sowohl Kraft als auch Motivation raubten. Versuch Nummer zwei wurde erst gar nicht angegangen, da ich mit einem Infekt flach lag.

Da meine Freundin wieder von Nordhausen nach Brandenburg zieht, sollte es diesmal mit der Brockenbezwingung klappen. Auch ihr Stiefvater Klaus, welchen ich als Rennradveteran bezeichnen würde, war mit von der Partie und so starteten wir die etwa 110km lange Tour um etwa 9Uhr.

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Marathon-Mann

Da ich mich über die Osterfeiertage ausgeruht habe und meine Hauptbeschäftigung vorwiegend aus Essen bestand, habe ich an diesem Wochenende wieder voll angegriffen. Es stand die 200km Strecke beim Spreewaldmarathon auf dem Programm. Nach meiner letzten Fahrt von 112km, sollte dies nun mein erster Radmarathon werden. Anfangs war ich etwas skeptisch ob Gesäß und Beine schon für eine Strecke von 200 km bereit sind. Aber dazu später. Weiterlesen

100 km?!

Heute wollte ich bei schönem Wetter die 100km-Marke in Angriff nehmen. Der Anfang verlief eher suboptimal, da mein Garmin Egde 500 weder die richtige Geschwindigkeit noch die richtige Distanz anzeigte. Da will man schon eimal die bisher längste Tour starten und der Tacho funktioniert nicht richtig. Erst überlegte ich die Fahrt abzubrechen, dachte mir aber dann, dass man ja früher keinerlei technische Spielerein zur Verfügung hatte und trotzdem Rad fahren konnte. Wer mich kennt, weiß das mich so etwas unendlich ärgert. Anfangs ging der Blick noch oft auf das Garmin, um zu schauen ob es sich nicht doch wieder funktioniert. Da dies nicht der Fall war entschloss ich mich nach Puls, Trittfrequenz und Gefühl zu fahren, was ja auch nicht verkehrt sein kann. Durch die Fehlfunktion des Garmins konnte ich intensiv die Natur und das schöne Wetter genießen. Die Straßen waren jedoch relativ stark befahren und so musste ich den Lenker sehr fest anpacken als mir etliche LKWs entgegen kamen.

Die Tour ging wieder Richtung Fläming, doch diesmal bis nach Wiesenburg und dann anschließend nach Bad Belzig und von dort zurück nach Brandenburg. Diese Strecke habe ich vorher schon einmal in ähnlicher Form bei bikemap.net/de gesehen. Als ich dann aber nach Knapp 2h Stunden Fahrt schon Belzig passierte, dachte ich mir, dass es wohl kaum 100km oder mehr in Brandenburg sein werden. Überprüfen konnte ich das ja leider nicht und als ich in Göttin war überlegte ich noch über Kirchmöser und Plaue zu fahren um auf Nummer sicher zu gehen. Die Überlegung setzte ich in die Tat um und nach etwa 3h30min wollte ich in Kirchmöser dem gemeinen Kopfsteinpflaster ausweichen und wechselte auf den Gehweg. Das Vorderrad bekam ich noch ganz gut über die Bordsteinkante (ich ging von einer flacheren Kante aus), aber mit dem Hinterrad erwischte ich den Bordstein komplett. Das Resultat war ein Platten -.-

Ich schiebe es auf mangelnde Konzentration und hoffe dass das Laufrad nichts abbekommen hat. Zum Glück habe ich mir ja vor kurzem Co2-Pumpe und Satteltasche zugelegt und so ersetzte ich den Schlauch. Die Co2 Pumpe feierte ihr Debüt und brachte in kürzester Zeit erstaunlich viel Luft in den Schlauch. Die kleine, auch wenn unnötige Pause tat mir und scheinbar auch dem Garmin ganz gut, denn dieses zeigte wieder die korrekte Geschwindigkeit an. Die letzten Kilometer verliefen ganz gut und ich war darauf bedacht ohne Platten nach Hause zu kommen, da ja kein Ersatzschlauch mehr in der Satteltasche war. Nach 3h53min beendete ich meine Fahrt und radelte die letzten Kilometer in Richtung Wohnung.

Bildschirmfoto 2014-04-16 um 17.01.20

 

Hier seht ihr die Strecke und das Höhenprofil. (für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken)

Auswertung der Fahrt

Nach der Fahrt war ich natürlich neugierig was mein Garmin aufgezeichnet hat. Komischerweise, wurde die gesamte Strecke aufgezeichnet, aber das Garmin lieferte eine zurückgelegte Distanz von etwa 63km. Ich exportierte das Training als KML-Datei und öffnete diese in GoogleEarth. Hier ließ sich die korrekte Distanz bestimmen, sodass diese dann letztendlich 112km beträgt. Nun wollte ich diese Distanz aber auch nach GarminConnect und Strava exportieren. Dazu öffnete ich die TCX-Datei (Garmin Format), welche ähnlich wie eine XML-Datei aufgebaut ist. Für irgendwas muss mein Masterstudium ja auch gut sein. 🙂 Hier ließ sich die Distanz ändern und der anschliessende Export klappte ganz gut. Leider stimmt jetzt nur die Distanz und die Durchschnittsgeschwindigkeit, Puls usw. beziehen sich bei Garmin Connect jedoch auf die „aufgezeichnete“ 63 km Strecke. Die technischen Probleme sind behoben und ich hoffe das mein Edge 500 bei der nächsten Tour wieder vernünftige Daten aufzeichnet. Ganz interessant finde ich die unterschiedlichen Höhenprofile die Strava und Google Earth liefern. Das von Strava (in der Abbildung oben) sieht meiner Meinung nach ganz vernünftig aus, aber das von Google Earth (Abbildung unten) sieht aus, als wenn ich gerade Alp d‘ Huez bezwungen habe 🙂 Klar liegt dies an der Auflösung der Y-Achse, aber wenn man das Profil sieht könnte man denken das Brandenburg auch Alpenetappen bietet.

Bildschirmfoto 2014-04-16 um 17.13.10

Höhenprofil von Google Earth

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man auch ohne Geschwindigkeitsmessung fahren kann und dass die Gegend um Wiesenburg/Mark landschaftlich echt ansprechend ist. Ich denke für den Velothon Berlin bin ich nach dieser Tour gut gewappnet, denn dort kann man ja auch ein wenig Windschatten in Anspruch nehmen und vielleicht wird ja am 26.04.2014 schon beim Spreewaldmarathon die 150km Strecke in Angriff genommen.

Letztendlich stehen 112 km in 3h53min im Trainingstagebuch, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,9 km/h bedeutet. Damit bin ich sehr zufrieden, denn dies zeigt mir, dass ich auch ohne Tacho dieses Tempo fahren kann.

Grüße und allzeit gute Fahrt

Marc

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin

So lautete das Motto der heutigen Ausfahrt. Der Wetterbericht der letzten Tage, ließ mich auf einen trockenen Tag hoffen und ein Glück kam es auch so. Die heutige Tour führt von Brandenburg über den Havelradweg nach Potsdam und anschließend nach Berlin, wo einige Streckensegmente des Velothons vorkommen. Eigentlich wollte ich in Berlin starten, entschied mich aber auf Grund der Windprognose für die andere Richtung, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Am Ende der Route erwarteten mich einige Anstiege, denen ich ein wenig skeptisch gegenüberstand, da ich nicht wusste wie gut meine Beine nach der zurückgelegten Distanz noch sein werden.

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Höhenprofil der Strecke

Der Havelradweg war, wie immer zu dieser Tageszeit, sehr leer und so konnte ich relativ entspannt in Richtung Potsdam fahren. Dort angekommen, ging es über die Glienicker Brücke nach Berlin. Es folgte ein kleiner Abstecher in Richtung Pfaueninsel, um noch 2 Anstiege mit einzubauen. Hier kamen mir zahlreiche Rennradfahrer entgegen, welche durch die Bank weg nicht meinen Gruß erwiderten. Irgendwie scheint das nicht mehr Mode zu sein, bzw. es war noch nie Mode und die denken sich, was ihnen da für ein Idiot entgegenkommt.

Nach dem Bahnhof Wannsee bog ich ab in der Havelchaussee, welche einen Streckenabschnitt des Velothons darstellt. Die Anstiege sind gar nicht so ohne und so frage ich mich, ob ich wirklich Lust drauf habe, irgendwelche Pässe in den Alpen zu fahren, wenn ich schon bei solchen Hügeln schlapp mache. Auch hier waren wieder zahlreiche Rennradfahrer unterwegs, welche natürlich wieder nicht grüßten (ich glaube ich lasse das jetzt einfach und freue mich wenn es mal einer macht). Ich fuhr hoch bis zur Heerstraße und wollte dann wieder auf die Havelchaussee. Das klappte leider nicht so ganz, sodass ich mein Rad schultern musste und mit den Rennradschuhen einige Treppen laufen musste (macht nicht so Spaß). Danach folgte quasi ein Streckensegment des Velothons, welcher eigentlich ganz gut zu bewältigen ist. Ich merke mir aber für das Rennen, dass man sich hier sehr schnell und früh im Rennen richtig zerstören kann, wenn man das Tempo von anderen mitgeht. Im Rennen werde ich dann versuchen mein Tempo zu fahren und ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, der sich eher hocharbeitet. Ziel der Reise war der Bahnhof Wannsee, welchen ich natürlich 2 Minuten nach dem Regionalexpress in Richtung Brandenburg erreichte. Naja so blieb wenigstens noch die Zeit mir ein Mezzo Mix und einen Mars Riegel zu holen (Grüße an Philip). Die Zugfahrt zurück war entspannend und so sitze ich jetzt auf der Couch und schreibe. Am Ende stand eine Zeit von 3h06min auf der Uhr, was bei einer Distanz von 88.8 km eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28.3 km/h macht. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden, da das Profil ein bisschen anspruchsvoller war, als bei der letzten Fahrt. Die Beine fühlten sich aber noch gut an, sodass ich zuversichtlich bin auch die 120km im Mai zu schaffen.

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Hier die Streckeninfo (bei Klick auf das Bild könnt ihr euch genauere Informationen anzeigen lassen).

Wer übrigens Ausdauersport (vor allem Joggen und Radsport) betreibt, dem empfehle ich STRAVA, denn hier kann man mit einer Smartphone-App oder direkt vom Garmin aus, seine Daten hochladen. Was erst einmal nicht spektakulär klingt, wird aber mit von Benutzer festgelegten Segmenten richtig interessant. Hier werden Streckenabschnitte festgelegt und wenn man diese passiert, werden die persönlichen Zeiten in den Segmenten mit denen anderer Strava Nutzer verglichen. Momentan bin ich bei 2 Abschnitten unter den Top 10. Ist echt ganz interessant und so ein bisschen Wettbewerb ist schon was feines.

Grüße

Marc